Erfolgsrezept

E.max.-Yoga wird von folgenden Grundeinstellungen getragen
oder: Das Erfolgsrezept von E.max.-Yoga:

  1. Der Beginn einer Yoga-Stunde wird bei E.max. zu einem komplexen Ritual. Das Abschalten und Loslassen, meist nach geleistetem Tagwerk gelingt Einsteigern und je nach Präsenz der Tagesthemen auch Geübten nur ganz allmählich. Deshalb geben wir im E.max. dafür ausreichend Zeit.  Exakt so viel, wie Körper und Geist nach wissenschaftlichen Untersuchungen benötigen, um in einen entspannten Zustand zu gelangen. In einer geführten Anfangs-Entspannung wird über den Atem die Aufmerksamkeit vom Kopf in den Bauch gelenkt, alle Anspannungen und alles Verbrauchte losgelassen und dafür die Selbstakzeptanz und ein Gefühl der Leichtigkeit eingeladen.

  2. Der Aufbau einer Kurseinheit führt im E.max. sehr traditionell vom Einfachen zum Schwierigen und energetisch vom Groben zum Feinen. Dabei ist „einfach“ keinesfalls zu verwechseln mit Leicht! Einfach heißt, für jeden Kursteilnehmer auf seinem Level machbar. So vermeiden wir Muskelkater und Zerrungen, weil wir stetig Muskulatur aufbauen und gut vorbereitet in die Dehnungen gehen. Wir „spielen“ mit den körperlichen und geistigen Grenzen unseres Körpers und sind „nett“ zu ihm. Der Einsteiger fühlt sich  „abgeholt“ auf seinem ganz persönlichen Niveau, ge- jedoch nicht über-fordert. In ganz kurzer Zeit sind die Veränderungen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene zu spüren. Das heißt für uns  „vinyasa krama – der Weg der kleinen Schritte“.

  3. Die alten indischen Texte sagen ganz klar: „Wer Yoga ohne Atemübungen betreibt, dieser Schwachsinnige, einem lahmen Rosse gleich, kann sich unmöglich auf dem Pfad der Yogis bewegen.“ (Yogavasistha) In allen E.max.-Yoga-Kursen sind die verschiedensten Atemübungen ein zentraler Schlüssel. Durch zusätzliches sehr konsequentes Ansagen der Atmung bei jeder Übung oder Haltung laden wir die Teilnehmer permanent ein ruhig, vollständig tief und zyklisch zu atmen. Die vielen Wiederholungen mit jedem Atemzug führen dazu, dass diese Art zu atmen allmählich vom autonomen System übernommen wird. E.max.-Yoga wirkt entspannend und Energie aufbauend für den Alltag nach.

  4. Wir achten sehr darauf, dass Atem und Bewegung eine Einheit sind, so wie es traditionell dem Fluss des Lebens entspricht und füllen die körpereigenen Energiedepots aus der universellen Quelle auf. Die Übungsfolgen werden immer fließender und umfassender. Alles „extrem anstrengende“ verbraucht Energie, alles was mit der Leichtigkeit des SEINs geschieht, unterstützt uns. Mit E.max.-Yoga gelingt es hervorragend Stabilität und Flexibilität, Power und Gelassenheit, Lebensfreude und Lust für den Alltag zu entwickeln.

  5. Der Weg zum „sich selbst bewusst sein“ führt  über die Selbstwahrnehmung. Dazu gibt es im Emax.-Yoga zwischen den einzelnen Übungssequenzen wie zwischen den Atemzügen eine Pause, die ganz bewusst genutzt wird. Dadurch gelingt es leichter, bei sich zu bleiben und dem eigenen inneren Rhythmus zu folgen, d.h. mit sich im Ein-klang zu SEIN, ins Eins-sein, in die Ordnung zu kommen. Das verstehen wir als den „Weg der Mitte“, vom TUN ins SEIN, zen-triert sein, eine gesunde, starke Mitte zwischen Chaos und Stillstand/Tod, ganz nach dem Vorbild der Natur, fest und beweglich in der Haltung.

  6. Wir leben in Mitteleuropa. Die Ausgangsbedingungen der Menschen hier sind andere, als die bei der Entstehung und Entwicklung des traditionellen Yoga in Indien. Die Inhalte sind zweifelsfrei genial und zeitlos. Meine persönliche Erfahrung ist, dass die Menschen hier einen anderen Zugangscode brauchen, um an die eigenen Ressourcen zu gelangen. Während ich z.B. in Indien eher einen „Befehlston“ im Yoga erlebt habe, im Einzelunterricht wie auch in Gruppen, würden die Teilnehmer hier auf derartige Ansagen völlig verständnislos mit Rückzug und Abwesenheit reagieren. Dabei geben die ersten Stufen des achtgliedrigen Pfades nach Patanjali, wie gehe ich mit mir und mit meiner Mitwelt um, dazu ein wunderbares Fundament. Das  unterrichte ich in den Kursen wie auch ganz besonders in der Yoga-Ausbildung. D.h. wir lehren Kommunikation, Körpersprache und Achtsamkeit in der Wahrnehmung der Yogaschüler. Wir schulen das Lehren und Leben mit Yoga aus dem Herzen.

    „Yoga ist die Kunst, den Bogen des Leibes in Liebe zu spannen,
    damit der Pfeil der Erkenntnis das Dunkel des Unwissens durchdringt.“
    (Upanischaden 1100 v.Chr.)

  7. Mit einem deutschen Begriff für die Haltungen und Übungen kann hier jeder seine Vorstellungskraft nutzen. Das Lernen ist viel leichter als mit Sanskrit-Orginal-Bezeichnungen, die in verschiedenen Traditionen z.T. auch noch unterschiedlich sind. Viel wichtiger erachten wir die Grundkenntnisse der Anatomie des Körpers. Hierzu gibt es im E.max. eine gezielte Ausbildung für die künftigen Yoga-Lehrer und eine gesonderte Prüfung durch einen Arzt. Mit diesem Grundwissen können therapeutische Aspekte im Yoga erkannt und als Hilfe zur Selbsthilfe vermittelt werden.

 
  • Copyright 2009-2016 by Ilona Strohschein